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Empfehlungen
zur Erhaltung und Wiederherstellung
Spezielle
Gartenelemente
Diese
Elemente erfüllen spezielle, gestalterische Funktionen
und sollten in ihrem Zusammenhang zur Stilepoche, ebenfalls
mit anderen, gleichzeitig enstandenen Elementen konserviert,
restauriert, ggf. auch nachgebildet werden.
Die Sandsteinpfosten der Gartentore sollten aufgrund von Frostsprengungen
restauriert und begradigt werden, damit die besonders wertvollen
Schmuckaufsätze nicht herabfallen. In diesem Zusammenhang
sollten auch die Gitter entrostet und in einem der Originalfarbe
entsprechenden Ton neu gestrichen werden.
Abbildung
28:
Der Gartenweg entlang der großen Mauer wurde bereits
zur Bestandsaufnahme etwas freigelegt, um die Abgrenzungen
zu erkennen. Links davon befinden sich einige fast gänzlich
von Gras überwachsene Stauden der ehemaligen Rabatte.
Geradezu wird die veränderte Situation am Sitzplatz
der ehemaligen Weinlaube deutlich. Eine mächtige
Birke dominiert heute diesen Eckbereich (Foto:H.Schwarz,
2001).
Die
große Gartenlaube, besonders aber der Holzpavillon,
muß umgehend baulich gesichert werden. Sie sind die
architektonischen Eckpfeiler der Gartenanlage und unverzichtbar
für das Gesamtensemble. Bei der Restaurierung sollte
auf Authentizität in allen Details, z.B. auch die originale
Farbgebung und auf die gehobelte Holzlatten-bauweise geachtet
werden. Auch hier gilt es, so weit als möglich, die Originalsubstanz
samt Patina (z.B.die Weinberankung an der großen Laube)
zu bewahren.
Der Steintisch sollte auf Standsicherheit geprüft werden.
Müll-und Gartenabfälle, die sich hier angehäuft
haben, sind zu entfernen. Wenn die Wegeoberfläche als
Platz wieder hergestellt ist, könnte wie auf Abb.:9 hier
eine Gartenbank Aufstellung finden. Da sich die Situation
stark verändert hat, ist eine Nachbildung der Weinlaube
nicht empfehlenswert. Auch hier sollte der inzwischen eingetretenen
Entwicklung des Gartens Rechnung getragen werden.
Abbildung
26: Neben der abwärts führenden Gartentreppe auf
die Straße "Hinter dem Graben" befindet sich
ein Steingarten aus Kalktuff. Der ehemals besonnte Bereich
liegt heute fast gänzlich von Stauden (Bergenien,Taglilien)
überwachsen im Schatten größerer Gehölze
(Foto: H.Schwarz, 2001).
Denkbar,
aber keineswegs vordringlich für den Erhalt des Gartens
Brockmann, ist die Wiederbelebung des Springbrunnens im Zentrum.
Von einer historisierenden Aufstellung einer barocken Plastik
sollte auf jeden Fall Abstand genommen werden, da es der Gartenentwicklung
und-authentizität in keiner Weise Rechnung tragen würde.
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